Philip Mißfelder in Radio Horeb zur Zukunft der CDU
Hören Sie das Interview von Radio Horeb mit dem Vorsitzenden der Jungen Union Deutschland, Philip Mißfelder, zur Zukunft der CDU. Dieses Gespräch wurde am Dienstag, 19. Januar, in Radio Horeb gesendet.
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Richter oder Gesetzgeber?
Politik
Von Jakob Cornides
Der Europäische Menschenrechtsgerichtshof in Straßburg hat mit seinem Urteil zum Kruzifix für Empörung gesorgt – Kürzlich wurde die Revision zugelassen
Lernen unter dem Kreuz: Wirklich unzumutbar? Foto: dpa
Dabei ist die Institution hoffnungslos überlastet und neigt nicht zur Selbstkritik – Zudem hat das Gericht bisweilen ein problematisches Selbstverständnis
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat die von der italienischen Regierung eingebrachte Berufung gegen das umstrittene Kruzifix-Urteil zur Entscheidung angenommen. In fast allen Rechtsordnungen haben die höchsten Gerichtsinstanzen ein wichtiges Privileg: Sie müssen nicht jedes Urteil, gegen das Berufung erhoben wird, überprüfen, sondern dürfen eine Auswahl treffen. So wird einerseits vermieden, dass ausnahmslos alle Fälle vor die Höchstinstanz kommen, andererseits aber sichergestellt, dass Fragen von grundsätzlicher Bedeutung einer Klärung zugeführt werden und die Einheitlichkeit der Rechtsordnung gewahrt bleibt.
Eine Tagung an der Päpstlichen Universität vom Heiligen Kreuz in Rom befasst sich mit Theologie und Leben des priesterlichen Zölibats
Priesterweihe im Petersdom. Foto: dpa
„Unterwirft man alles der Vernunft, dann hat unsere Religion nichts Geheimnisvolles und nichts Übernatürliches. Verletzt man die Grundsätze der Vernunft, dann wird unsere Religion abgeschmackt und lächerlich“. Mit diesen Worten des französischen Philosophen Blaise Pascal eröffnete der Rektor der Päpstlichen Universität vom Heiligen Kreuz, Luis Romera, die Tagung zum Thema „Der priesterliche Zölibat: Theologie und Leben“, die am 4. und 5. März an der Theologischen Fakultät der vom „Opus Dei“ geleiteten römischen Hochschule stattfand. Diese beiden Aspekte – göttliches Geheimnis und menschliche Vernunft – sind die Schlüssel zum Verständnis des priesterlichen Zölibats in der Tradition der katholischen Kirche.
In Wien arbeitet seit 1996 eine Ombudsstelle für Opfer sexuellen Missbrauchs in der Kirche
Wien (DT) Eine Expertengruppe soll bis zur nächsten Vollversammlung der Österreichischen Bischofskonferenz im Juni in Mariazell die bestehenden kirchlichen Richtlinien zum sexuellen Missbrauch weiterentwickeln und zu „österreichweit gültigen Standards“ harmonisieren. „Vorbildcharakter“ hierfür billigten die österreichischen Bischöfe (wie am Samstag berichtet) den in der Erzdiözese Wien geltenden Bestimmungen zu. Nach den Turbulenzen der „Affäre Groer“ im Jahr 1995, die laut Kardinal Christoph Schönborn „wie ein heilsamer Schock gewirkt haben“, richtete die Erzdiözese Wien 1996 eine „Ombudsstelle für Opfer sexuellen Missbrauchs in der Kirche“ ein. Sie wurde zunächst vom vormaligen Caritas-Präsidenten und späteren Wiener Generalvikar Helmut Schüller geleitet, von 2005 bis 2008 vom Wiener Kinder- und Jugendpsychiater Max Friedrich und seit Anfang 2009 von Johannes Wancata, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin.
Bei einem Präventionsprojekt gegen Gewalt sprüht ein Jugendlicher das Wort „Gewalt“ auf die Wand – bei allen guten Absichten kann eine Überpädagogisierung des Menschen und seiner Aggressionen aber auch das genaue Gegenteil von Friedfertigkeit bewirken. Foto: dpa
Schlägereien an Bahnhöfen, die tödlich enden. Ein Schüler, der seinen Lehrer niedersticht. Widerliche Riten bei der Bundeswehr. Jedesmal ist die öffentliche Empörung gewaltig, verspricht die Politik noch mehr Anti-Gewalt-Programme. Aber hilft das alles wirklich oder ist es Selbstbetrug?
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Zollitsch bedauert Rücktritt
Mit Bedauern hat Erzbischof Robert Zollitsch den Rücktritt von Margot Käßmann vom Ratsvorsitz der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) aufgenommen. Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz wünscht ihr "in dieser schwierigen Stunde Gottes Segen". Sehen Sie in einem Beitrag der Katholischen Nachrichten-Agentur das Statement im Original.