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Der Kommentar zum Hören

 
 
Philip Mißfelder in Radio Horeb zur Zukunft der CDU

Hören Sie das Interview von Radio Horeb mit dem Vorsitzenden der Jungen Union Deutschland, Philip Mißfelder, zur Zukunft der CDU. Dieses Gespräch wurde am Dienstag, 19. Januar, in Radio Horeb gesendet.

Redaktionelles Profil
„Der Irak bleibt bestehen – so Gott dies will“
Politik
Von Klaus Wilhelm Platz   
Endgültige Stimmenzählung in der kommenden Woche – Koalitionsregierung unter schiitischer Führung wahrscheinlich – Können die Amerikaner abziehen?
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Es wird noch bis 18. März dauern, bis ein amtliches Endergebnis feststeht. Hier ein Blick in ein Bagdader Wahllokal bei der Stimmenauszählung am Montag. Foto: dpa

Am vergangenen Sonntag hat der Irak sein Parlament neu gewählt – zum zweiten Mal seit dem Sturz von Saddam Hussein 2003. Rund 6 300 Kandidaten, darunter knapp tausend Frauen, aus 86 Parteien bewarben sich um die 325 Sitze, wobei sich die meisten Parteien zu Bündnissen zusammengeschlossen haben. Wahlberechtigt waren 18, 9 Millionen Bürger von knapp 29 Millionen Einwohnern. Über 800 ausländische Beobachter hatten den Auftrag sicherzustellen, dass alles mit rechten Dingen zuging. Das offizielle Wahlergebnis soll am 18. März bekannt gegeben werden, aber bereits jetzt sickern mehr oder weniger seriöse Trends, regionale Teilergebnisse und Hochrechnungen durch.

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Die Geisel des Missbrauchs schlägt auch den Vatikan
Kirche aktuell
Von Guido Horst   
In der Medienhysterie um Skandalthemen drohen die eigentlichen Themen von Papst und Kirche unterzugehen
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In der Aufregung um die Missbrauchsskandale vergessen selbst angesehene Zeitungen ihre solide Berichterstattung. Archivfoto: dpa

Rom (DT) Auch der Vatikan erlebt eine Bußzeit der besonderen Art – nur dass nicht die Themen im Vordergrund stehen, die in der Zeit des vorösterlichen Fastens zum Kern der Glaubengeheimnisse zurückführen sollen. Die Missbrauchsskandale in Deutschland und Österreich haben Rom und die italienischen Medien erreicht. Auch Benedikt XVI. dringt mit seiner eigentlichen Verkündigung nicht mehr durch. Besonders schmerzlich muss es für den Papst gewesen sein, dass sein Bruder Georg in die Schlagzeilen geriet, nachdem in der vergangenen Woche die Suchscheinwerfer der deutschen Medien auch auf die Regensburger Domspatzen gefallen waren. „Pädophilie im Chor des Bruders des Papstes“ lauteten in Italien am Wochenende die Schlagzeilen – wobei die Tatsache, dass die Domspatzen ein Knabenchor sind, einen weiten Opferkreis mit sich bringt, den Täterkreis hingegen sehr einengt.

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Keine Toleranz, auch nicht für einen Erzabt
Kirche aktuell
Von Stephan Baier   
Ein FPÖ-Abgeordneter beschimpft Ordensleute als „Klosterschwuchteln“ – Alte Missbrauchsfälle tauchen plötzlich auf
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Österreichs ältestes Kloster, die 696 gegründete Abtei St. Peter in Salzburg, ist von einem 40 Jahre zurückliegenden Missbrauchsskandal überschattet. Foto: dpa

Wien (DT) Einige in der FPÖ wollen die Distanzierung des Erzbischofs von Wien, Kardinal Christoph Schönborn, von ihrer Bundespräsidentschaftskandidatin Barbara Rosenkranz offenbar nicht sportlich nehmen. Der Tiroler FPÖ-Nationalratsabgeordnete Werner Königshofer veröffentlichte am Dienstag einen offenen Brief an den Kardinal, in dem es wörtlich heißt: „Als Katholik halte ich Ihre Einmischung in den angehenden Bundespräsidentenwahlkampf nicht nur für unzulässig, sondern auch für peinlich und beschämend. Gerade jetzt, wo unzählige Missbrauchsfälle innerhalb der katholischen Kirche an das Tageslicht kommen, sollten Sie sich besser um ihre ,warmen Brüder‘, Klosterschwuchteln und Kinderschänder kümmern, statt eine 10-fache Mutter verbal anzugreifen, die ihre Kinder behütet, beschützt und zu anständigen Menschen erzogen hat.“ Kardinal Schönborn hatte bei einer Pressekonferenz am Freitag in Wien gesagt: „Wenn sich jemand für ein hohes Amt in diesem Land bewirbt und in der Frage des NS-Verbotsgesetzes oder in der Frage der Shoah einen Spielraum offen lässt, dann ist so jemand für mich persönlich nicht wählbar.“

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Ein Angriff auf den Rechtstaat
Feuilleton
Von Stefan Rehder   

Dass Wissenschaft keine Veranstaltung mehr ist, die es ausschließlich oder auch nur vorrangig auf den Erwerb neuer Erkenntnisse abgesehen hätte, wird niemand bestreiten wollen. Zumindest niemand, der mit halbwegs geöffneten Augen durch die Welt geht. Ermutigt und gedrängt hat die Mehrzahl der Wissenschaftler dem von Politik und Medien viel geschmähten Elfenbeinturm den Rücken gekehrt. Allen voran die Naturwissenschaftler. Statt sich damit zu begnügen, dort jene Zeit und Muße vorzufinden, die erforderlich ist, um sich durch ausgiebiges Studium den passenden Reim auf Dinge zu machen, die anderen fortwährend Kopfzerbrechen bereiten, haben sie die ökologische Nische längst verlassen und sind ausgezogen, um in freier Wildbahn Firmen zu gründen, Konzerne zu schmieden und Allianzen zu knüpfen. In den USA und Großbritannien wird daher in Anlehnung an die „New Economy“ auch völlig ungeniert von der „New Science“ gesprochen. Womit zum Ausdruck gebracht wird, dass Wissenschaftler heute vorrangig Geschäftsleute sind, die in Wertschöpfungsketten denken, Business-Pläne schreiben und um die Gunst von Börsen-Analysten buhlen.

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Zollitsch bedauert Rücktritt

Mit Bedauern hat Erzbischof Robert Zollitsch den Rücktritt von Margot Käßmann vom Ratsvorsitz der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) aufgenommen. Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz wünscht ihr "in dieser schwierigen Stunde Gottes Segen". Sehen Sie in einem Beitrag der Katholischen Nachrichten-Agentur das Statement im Original.

 



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